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Vorstellung der Stadt

Kahoku

 

Kahoku liegt ungefähr in der Mitte der Präfektur Ishikawa, ca. 20 km nördlich der Präfekturhauptstadt Kanazawa.

Die Kleinstädte Takamatsu, Nanatsuka und Unoke waren die ersten in der Präfektur, die sich im Rahmen der "Großen Zusammenschlusswelle der Heisei-Ära" (seit 1989) zusammenschlossen. Bei der Stadt Kahoku, die am 1. März 2004 durch diesen Zusammenschluss enstand, handelt es sich um die neunte Stadt (shi) in der Präfektur, nach Kanazawa, Hakusan, Kaga, Komatsu, Hakui, Nanao, Wajima und Suzu.
Die Stadt Kahoku wird im Westen vom malerischen japanischen Meer begrenzt, und weist in der Reihenfolge von Osten nach Westen eine bergige Region, eine hügelige Region sowie eine Küstenregion auf. Im Norden der Stadt mündet der Omi-Fluss ins japanische Meer und im Süden stellt die Kahoku-Lagune die Mündung des Unoke-Flusses dar. Das Stadtbild wird durch viel Grün abgerundet.

In Kahoku findet man einen der größten Muschelhaufen Japans, der jemals an der Westküste entdeckt wurde. Dieser stammt aus der mittleren Jomon-Periode (ca. 12000 v.Chr. – 300 v.Chr.) und ist als nationales Geschichtsdenkmal unter dem Namen Kamiyamada-Muschelhaufen bekannt. Desweiteren findet man in Kahoku den Omi Nishiyama Yayoi no Sato-Monumentenpark, sowie das Meeres- und Küstenmuseum “Umikkoland”, in dem anhand einer Ausstellung von Fischereigeräten das Leben mit und am Meer beleuchtet und das traditionelle Wissen der Küstenbevölkerung vorgestellt wird. Da der für seine "Studie über das Gute" weltberühmt gewordene Philosoph Kitaro Nishida in Kahoku geboren wurde, befindet sich hier außerdem das “Nishida Kitaro Philosophiemuseum der Präfektur Ishikawa”. Das Museum verfügt neben einer Ausstellung von Materialien im Zusammenhang mit Nishida unter anderem über eine hochtechnisierte Philosophie-Einführungsecke. Desweiteren befindet sich in Kahoku die Pflege-Universität der Präfektur Ishikawa, in der Fachleute in Pflege und Wohlfahrt ausgebildet werden.

Heute befinden wir uns im Zeitalter der zunehmenden Selbstverwaltung der Städte und Provinzen. Da die Steuereinnahmen stagnieren und der Staat im Rahmen der Verwaltungsreform neben den Finanzausgleichszahlungen auch die staatlichen Subventionen reduziert, befinden sich viele Gemeinden einer schwierigen finanziellen Lage. Dies ist auch in Kahoku der Fall.

Um vor diesem Hintergrund den vielfältigen Anforderungen und Wünschen der Bürger möglichst schnell und präzise gerecht werden zu können, müssen wir unser Augenmerk auf eine Verwaltungs- und Finanzreform, eine Stärkung der Finanzierungsgrundlagen sowie eine Effizienzsteigerung richten. Desweiteren ist ein Überdenken der Prioritätsordnung vonnöten.

Seit dem Entstehen der Stadt Kahoku im Jahr 2004 bemühen wir uns um die Integration und Harmonisierung der drei früheren Kleinstädte Unoke, Nanatsuka und Takamatsu. Hierzu ist es notwendig, die jeweilige Geschichte, Kultur und Tradition der drei einzelnen Stadtteile wertzuschätzen und im gleichen Zug eine auf die Erfordernisse der neuen Stadt Kahoku zugeschnittene, ausgewogene Stadterneuerung voranzutreiben. Auf diesem Weg wollen wir unsere Vorstellung von einer Stadt verwirklichen, die –umgeben vom Meer und reichem Grün –Ruhe und Schönheit ausstrahlt.

Bei der Leitung der Stadtverwaltung möchte ich dem Leitsatz "Mit den Bürgern gehen, mit den Bürgern reden, mit den Bürgern Neues schaffen" folgen und meine gesamten Kräfte in eine gerechte Führung der Stadtverwaltung investieren, damit auch zukünftige Generationen sagen können werden "Gut, dass sich die drei Kleinstädte Unoke, Nanatsuka und Takamatsu zur Stadt Kahoku zusammengeschlossen haben".